Neueste Nachrichten aus der Genforschung

Amerikanischen Wissenschaftlerinnen ist es kürzlich gelungen einen Mann zu schrumpfen! Ihrer Meinung nach überflüssige Körperteile wurden im Verlauf des Forschungsprogramms radikal weggezüchtet. Angeblich soll der kleine Kerl ab sofort immer zuverlässig und ohne die bekannten Risiken und Nebenwirkungen funktionieren.

Hier die Werbung (Auszug) der geschäftstüchtigen Frauen für ihr neues Produkt:

Attention Woman!
VIBRATORS ARE A GIRLS BEST FRIEND!
This vibrator will give you an orgasm!
Your satisfaction is GUARANTEED! Or your money back!

genm2Abbildung im Maßstab 1:1
(Ausschnitt)

Fred meint dazu:
Die auffallende Ähnlichkeit mit dem primären Geschlechtsorgan eines menschlichen Männchens ist verblüffend. Es handelt sich aber um ein gentechnisch verändertes Exemplar der Gattung „Homo sapiens maskulinus“!
Die Haltbarkeitsdauer beträgt ca. sechs Monate. Eine Aufbewahrung im Kühlschrank wird empfohlen.
Vor Gebrauch etwas massieren, aber bloß nicht zu lange!  😉
Warnung!
Der kleine Mann ist schon nach kurzer Zeit fix und fertig. Schlechtes Preis/Leistungsverhältnis. Nur bedingt empfehlenswert.

Nachstehend eine kleine Auswahl von Zuschriften enttäuschter Frauen:

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Pilze und Eier der besonderen Art

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Der Stinkmorchel, lat. Phallus impudicus, ist ungenießbar. Aber dafür schmecken die potenzsteigernden „Hexeneier“ umso besser! Übrigens ist nicht nur ihre äußerliche Ähnlichkeit mit den Fortpflanzungsorganen männlicher Säugetiere äußerst verblüffend. Auch die Hoden frisch kastrierter Stiere (sogenannte „Prärieaustern“) sind – nicht nur bei Cowboys – erste Wahl!
„Honi soit qui mal y pense“
(Ein Schuft, wer Böses dabei denkt).

Mein Vorschlag:
Probieren Sie doch mal frisch angemachten Hexeneiersalat mit Prärieaustern garniert!
Eine Haftung für Folgeschäden jeglicher Art ist allerdings ausgeschlossen. Fragen Sie vorher Ihren Arzt oder Apotheker.
Wegen der urplötzlich eintretenden Wirkung sollte Ihre Partnerin oder Ihr Partner auf alles gefasst sein. Auf gar keinen Fall dürfen so genannte Keuschheitsgürtel getragen werden. Explosionsgefahr!

Nachstehend nur einige von vielen Zuschriften begeisterter Männer:

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Philemon und Baucis – eine etwas andere Liebesgeschichte

Frei nacherzählt und interpretiert von Fred Lang

Anmerkung
Eine Beschränkung auf das Wesentliche zwischen zwei Menschen, die sich lieben, zusammen alt geworden sind und nur noch einen einzigen Wunsch haben, zeichnet dieses Meisterwerk aus.
Eine Liebesgeschichte, in der das Wort Liebe nicht ein einziges Mal vorkommt.
Es geht mir übrigens nicht darum, Ovids herrliche Verse hier einfach nur zu zitieren. Sie kann jeder ohne große Mühe in allen erdenklichen Sprachen nachlesen. Sondern es gilt, mit dieser allerdings sehr subjektiven Interpretation vielleicht neues Interesse an den auch nach zweitausend Jahren immer noch aktuellen Werken dieses großen Dichters zu wecken.

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In Phrygien, einer Landschaft im heutigen Griechenland, an einem Ort, der nur selten von Menschen besucht wird, trug sich vor unzähligen Jahren die folgende Geschichte zu.
In jener Zeit war es üblich, dass Götter von Zeit zu Zeit in Menschengestalt auf der Erde lebten, um sich unerkannt unter das Volk zu mischen und um ein wenig Abwechslung vom himmlischen Einerlei zu erfahren. Sicher war es ihnen auf die Dauer langweilig geworden, immer nur unter ihresgleichen zu sein, und sie waren wohl auch der ständigen Intrigen überdrüssig, die damals nicht selten ihr unsterbliches Dasein zu vergiften drohten.
Überhaupt waren die damaligen Götter noch menschlicher, nahmen auch sehr viel mehr Anteil an uns Sterblichen als heutzutage und mischten sich oft ungefragt in irdische Angelegenheiten. Dabei kam es manchmal zu großem Streit zwischen ihnen, der dann nicht immer auf friedliche  Weise endete. Alles in allem waren Götter und Menschen in ihrem Verhalten nicht sonderlich weit voneinander entfernt.
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Joachim Ringelnatz – neueste Forschungsergebnisse

Logik

Die Nacht war kalt und sternenklar,
da trieb im Meer bei Norderney
ein Suahelischnurrbarthaar.
Die nächste Schiffsuhr wies auf drei.

Mir scheint da mancherlei nicht klar,
man fragt doch, wenn man Logik hat,
was sucht ein Suahelihaar
denn nachts um drei am Kattegat?

Joachim Ringelnatz
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ringelna

Das von Literaturwissenschaftlern bisher als rein fiktiv eingestufte Suahelischnurrbarthaar aus dem Gedicht „Logik“ von Joachim Ringelnatz wurde am Strand der Insel Norderney von mir bei einem Spaziergang entdeckt! 
Übersät mit in der Morgensonne glitzernden Wassertropfen lag es – zu einem Fragezeichen geringelt – auf einem flachen Stein. Dies könnte ein bedeutsamer Hinweis darauf sein, dass auch das Haar selbst nicht wusste, was es all die Jahre eigentlich im Meer zu suchen hatte. Eine Haar-Analyse ergab übrigens keine Drogenrückstände! So bleibt die Frage nach dem Motiv wohl für immer ein Geheimnis.
Logisches Denken ist sowieso nur selten der richtige Weg, um ein Rätsel zu lösen und kann, wie im vorliegenden Fall, sogar in die Irre führen. Ich bitte, diese Anmerkung aber keinesfalls als Kritik an der doch sehr verständlichen Neugier des von mir hochverehrten Dichters aufzufassen. 
Experten für Völkerkunde haben inzwischen die Echtheit des Fundes bestätigt und sein Alter auf etwa 80 Jahre festgesetzt!
Zur Zeit liegt das von dem weltbekannten Hairstylisten Alfredo Longo äußerst schonend gewaschene und geföhnte Prachtexemplar einbruchsicher in meinem Safe. Auf künftigen Buchmessen in Frankfurt und Leipzig wird es einer interessierten Öffentlichkeit präsentiert, bevor es dann bei SOTHEBY’S in London endgültig versteigert wird. 
Gebote können aber auch jetzt schon bei mir abgegeben werden!haar1
Copyright by Fred Lang

Bisheriges Höchstgebot: 47,11 €

Meine E-Mail-Adresse:
post@fred-lang.de

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